Jan Plückhahn

Leiter Akquisition

, Standortleiter Region Nord – BEOS AG

Wer auf meiner Visitenkarte ‚Leiter Akquisition‘ liest, glaubt womöglich, dass ich in erster Linie auf der Suche nach investmentfähigen Immobilien bin beziehungsweise als Leiter der Region Nord bei der BEOS AG meine Kollegen anhalte, dies zu tun. Beides ist natürlich Teil meiner täglichen Arbeit. Doch genauso treffend wäre es, mich als Projektentwickler oder Projekt Manager zu bezeichnen. Oder als Asset Manager, der gleichzeitig auch mehr oder weniger Architekt, Jurist, Fachplaner und Techniker ist.

Dass in meinem Beruf all diese Qualifikationen gefragt sind, ist auf das Geschäftsfeld der BEOS AG zurückzuführen. Wir entwickeln und verwalten gemischt-genutzte Gewerbeobjekte aus den Bereichen Büro, Produktion, Service und Logistik für institutionelle Investoren. Kurzum: Unternehmensimmobilien. Nutzer dieser Immobilien sind in erster Linie mittelständische Unternehmen, die bekanntermaßen das Rückgrat der deutschen Wirtschaftskraft bilden. So facettenreich wie deren Geschäftsfelder, so vielfältig sind auch die Anforderungen an die von ihnen genutzten Flächen beziehungsweise Immobilien. Wenngleich das eine große Herausforderung ist, macht genau diese Vielfalt meine Arbeit so spannend. Ich lerne nicht nur verschiedene Geschäftsideen und -modelle kennen, sondern begegne auch interessanten Unternehmerpersönlichkeiten – auf Augenhöhe. Mit ihnen entwickeln meine Kollegen und ich individuelle Mietlösungen. Dabei müssen wir unter anderem ein Verständnis für spezifische technologische Anforderungen haben, diese aufgreifen und in den Immobilien umsetzen. Routine stellt sich dabei ganz gewiss nicht ein.

Arbeitete ich in den ersten Jahren bei der BEOS projektbezogen, bin ich durch meine Position als Leiter Akquisition nun eher projektübergreifend und personalführend tätig. Als Leiter der Region Nord bin ich für ein ganzes Portfolio an Objekten in und um Hamburg verantwortlich. Das Schöne dabei ist: Ich bin nach wie vor nah dran an der Immobilie, denn ich arbeite gemeinsam mit den Projekt Managern an den Projekten. Besonders reizvoll ist dies dadurch, dass wir – bedingt durch den Ansatz bei der BEOS – die Immobilie durch alle Lebenszyklusphasen begleiten. Das spiegelt sich auch in meinem Aufgabenbereich wider – von der Akquisition, über die Vermietung bis hin zur Projektentwicklung, die zum einen Umbauten an den Bestandsobjekten beinhaltet, zum anderen die Immobilienentwicklung im Sinne von Neubau umfasst. Im Ergebnis muss jeder von uns sowohl ein umfassendes Verständnis für Bauthemen als auch für laufende Asset-Management-Themen mitbringen.

Daraus leitet sich auch der Rat ab, den ich jungen Menschen und Berufseinsteigern geben würde: Stelle dich möglichst breit auf. Es mag Berufe geben, in denen Spezialisten gefragt sind. Aber (nicht nur) bei der BEOS braucht es Generalisten, die sowohl mit technischen als auch kaufmännischen und juristischen Aspekten der Immobilienwirtschaft vertraut sind und diese verknüpfen können. Zwar kommen bei uns auch externe Spezialisten zum Einsatz. Doch diese müssen letztlich vom jeweiligen Projekt Manager gesteuert und kontrolliert werden. Der Rundumblick ist nicht nur hilfreich, wenn es darum geht, die passenden Lösungen auf Immobilienseite zu finden und damit die Mieter zufriedenzustellen. Die Projekte müssen sich auch für die Investoren rechnen. Darauf müssen meine Kollegen und ich uns einstellen – verkriechen im Büro gilt nicht.

Falls du Kontakt mit dieser Person aufnehmen möchtest, wende dich bitte an den ZIA.

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